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Vom Karl Heinz Beckurts-Preis zum Nobelpreis: Auszeichnung für wegweisende Forschung

By 23. Oktober 2026No Comments

Professor Dr. Peter Hegeman und Professor Dr. Georg Nagel © Niklas Elmehed / Nobel Prize Outreach

Die Karl Heinz Beckurts-Stiftung gratuliert Peter Hegemann und Georg Nagel zum Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2026. Bereits 2010 zeichnete die Stiftung die beiden Wissenschaftler für ihre Entdeckung lichtgesteuerter Ionenkanäle aus – eine grundlegende Arbeit, die den Weg für die Optogenetik ebnete.

Mit großer Freude hat die Karl Heinz Beckurts-Stiftung die Bekanntgabe des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin 2026 aufgenommen. Die Auszeichnung geht an Professor Dr. Peter Hegemann von der Humboldt-Universität zu Berlin und Professor Dr. Georg Nagel von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, die den Preis gemeinsam mit dem US-amerikanischen Wissenschaftler Professor Dr. Karl Deisseroth erhalten. Gewürdigt werden ihre Entdeckungen zu lichtgesteuerten Ionenkanälen und zur Optogenetik.

Die Verbindung zur Karl Heinz Beckurts-Stiftung reicht bis ins Jahr 2010 zurück: Damals wurden Peter Hegemann, Georg Nagel und Professor Dr. Ernst Bamberg mit dem Karl Heinz Beckurts-Preis für die Entdeckung lichtgesteuerter Ionenkanäle, sogenannter Channelrhodopsine und deren Einsatz in der Neurobiologie ausgezeichnet.

Die Entdeckung dieser lichtempfindlichen Proteine hat neue Möglichkeiten eröffnet, die Aktivität von Nervenzellen gezielt mit Licht zu steuern. Darauf aufbauend entwickelte sich die Optogenetik zu einer bedeutenden Methode der neurowissenschaftlichen Forschung. Sie ermöglicht es, die Funktion einzelner Nervenzellen und neuronaler Netzwerke präzise zu untersuchen und damit neue Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns zu gewinnen.

Wissenschaftliche Exzellenz frühzeitig erkennen und fördern

Die Karl Heinz Beckurts-Stiftung gratuliert Peter Hegemann und Georg Nagel herzlich zu dieser herausragenden Ehrung. Ihr Erfolg steht beispielhaft für die Bedeutung exzellenter Forschung und für das Anliegen der Stiftung, wissenschaftliche Leistungen mit Innovationspotenzial frühzeitig sichtbar zu machen und auszuzeichnen.

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